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Herbstmenü: Dessert

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Und weiter gehts zu meinem persönlichen Lieblingsteil eines jeden Menüs: das Dessert. Auch hier wirds herbstlich mit Äpfeln und Pflaumen wie im gesamten Herbstmenü.

Apfeltiramisu

Zutaten für 12 kleine oder 6 normale Portionen

  • 250g Quark
  • 250g Mascarpone
  • 150g Sahne
  • 1 Pack Löffelbiskuits
  • 1 Glas Apfelmus
  • Apfelsaft
  • 1 Pack Vanillezucker

Wenn man das Dessert in Gläser füllt, zerbröckelt man die Löffelbiskuits. Man kann das Ganze auch wie klassisches Tiramisu in eine Schüssel oder Auflaufform schichten, in dem Fall die Biskuits ganz lassen und 2 Lagen übereinander schichten.

Biskuit zerkleinern für Apfeltiramisu

Biskuits in Gläser füllen und mit Apfelsaft tränken:

Biskuit in Gläser füllen

Anschließend Apfelmus auf die Biskuits geben und mit Zimt und Zucker Mischung bestreuen:

Apfelmus einfüllen

Quark und Mascarpone verrühren. Sahne steifschlagen und unter die Quark-Mascarpone-Masse heben. Vanillezucker unterrühren. Die Creme auf das Apfelmus geben:

Mascarponecreme einfüllen

Ca. 4-6 Stunden kaltstellen. Dann isses fertig:
Fertiges Apfeltiramisu

Rezeptidee: Chefkoch

Karamellisierte Pflaumen

Zutaten für 12 kleine oder 6 normale Portionen

  • 3 EL Zucker
  • 6 Pflaumen
  • 60 ml Portwein
  • 200 ml Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 250g Mascarpone
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL Ahornsirup
  • Zucker nach Belieben

Pflaumen halbieren:

Pflaumen

Zucker im Topf erhitzen…

Zucker karamellisieren

… und warten bis er karamellisiert:

Zucker karamellisieren

Die Pflaumen dazu geben und darin wenden:

Pflaumen karamellisieren

Mit Portwein und Rotwein ablöschen. Die Temperatur reduzieren, Zimtstange dazu und 5-8 Minuten weiter köcheln bis die Pflaumen weich werden.

Pflaumen ablöschen

Pflaumen rausnehmen, Flüssigkeit weiter kochen, bis sie auf die Hälfte reduziert ist. Pflaumen von oben einschneiden, damit sie später leichter zu essen sind:

Pflaumen einschneiden

Pflaumen in die Gläser setzen, danach die eingekochte Flüssigkeit über die Pflaumen gießen:
Pflaumen in Gläser setzen

Sahne steif schlagen und mit Mascarpone verrühren. Nach Belieben mit Zimt, Zucker und Ahornsirup abschmecken. In eine Spritztülle füllen und einen Tupfen der Creme auf die Pflaumen setzen. Zum Schluss mit Zimt bestreuen.
Karamellisierte Pflaumen

Rezeptidee: Chefkoch

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Herbstmenü: Hauptgang

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Und weiter geht es mit den Rezepten des Herbstmenüs. Heute ist der Hauptgang dran:

Kürbissuppen

Kürbissuppe mit Ingwer und Kokos

Zutaten für 6 Portionen

  • 800g Kürbisfleisch (Hokkaido)
  • 600g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 5cm Ingwer
  • 2 EL Butter
  • 1l Gemüsebrühe
  • 500ml Kokosmilch
  • Sojasauce
  • Zitrone
  • Koriandergrün

Kürbissuppe mit Ingewer und Kokos

  • Kürbis, Möhren, Ingwer und Zwiebel schälen und klein schneiden.
  • Kurz in der Butter andünsten, dann Brühe zugießen und 20 Minuten kochen. Danach pürieren.
  • Kokosmilch unterrühren, mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.
  • Mit Korianderblättern bestreuen, wenn mans mag (Tenor am Tisch: äh, nee, danke)

Rezeptidee: Chefkoch

Mediterrane Kürbissuppe

Zutaten für 6 Portionen

  • 1kg Kürbis (Hokkaido)
  • 6 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Rosmarinzweige
  • Olivenöl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 75g schwarze, entkernte Oliven
  • Parmesan
  • Mediterrane Kürbissuppe

    • Backofen auf 220° Grad vorheizen.
    • Kürbis klein schneiden, Tomaten halbieren, Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Knoblauch schälen.
    • Gemüse in eine feuerfeste Form geben und Rosmarinzweige drauflegen, danach mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.
    • 50 Minuten im Ofen rösten (was nach 10 Minuten in etwa so riecht, als wären 100 Sternsinger zu Besuch gewesen. Rosmarin kann man definitiv als Weihrauchersatz benutzen…).
    • Gemüse aus dem Ofen nehmen, Rosmarin entfernen. Gemüsebrühe aufkochen und Ofengemüse dazugeben. Danach pürieren.
    • Oliven hacken und in die Suppe geben, zum Schluss mit Parmesan bestreuen oder Parmesan einfach dazu reichen.

    Rezeptidee: Chefkoch

    Mexikanische Kürbissuppe

    Zutaten für 6 Portionen

    • 1 Zwiebel
    • 150g Frühstücksspeck, gewürfelt
    • 1kg Kürbis (Hokkaido)
    • 1/8l Orangensaft
    • 1l Gemüsebrühe
    • 2 TL Kurkuma
    • kleine Chilischote
    • 1 Becher Sahne

    Mexikanische Kürbissuppe

    • Zwiebeln hacken und mit den Speckwürfeln in heißem Öl glasig dünsten.
    • Kürbis würfeln und 5 Minuten mit den Zwiebeln und dem Speck andünsten.
    • Mit Orangensaft und Gemüsebrühe ablöschen.
    • Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen.
    • Zugedeckt 20 Minuten dünsten, danach pürieren.
    • Chilischote fein hacken und mit der Sahne zur Suppe geben.

    Rezeptidee: Chefkoch

    Zwiebelkuchen

    Zutaten für ein großes Blech

    • 250g Mehl
    • 15g Hefe
    • 1/8l Milch
    • 1 Ei
    • 40g Butter
    • 1kg Zwiebeln
    • 100g durchwachsener Speck
    • 1 EL Butter
    • 2 Eier
    • 1 TL Salz
    • 1/8l saure Sahne

    Zwiebelkuchen

    • Backofen auf 220° vorheizen
    • Mehl, Hefe, Milch, Ei, Butter und Salz zu einem Hefeteig verkneten. Ich schmeiß die Zutaten mittlerweile einfach in die Küchenmaschine, nix Milch anwärmen, einfach alles zusammen rein. Den Teig danach aufgehen lassen. Zwischendurch durchkneten und noch einmal gehen lassen.
    • Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Auch hier ist die Küchenmaschine eine große Hilfe!
    • Speck würfeln, anbraten, dann Speck aus dem Topf nehmen. Im selben Topf die Zwiebeln 15 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten (für die vegetarische Variante einfach den Speck weglassen und direkt die Zwiebeln dünsten).
    • Währenddessen den Hefeteig auswellen und auf einem gefetteten Backblech ausbreiten. Da ich eine Hälfte mit und eine ohne Speck gemacht habe, hatte ich in die Mitte einen Zwischenrand aus Teig eigezogen.

    Zwiebelkuchen Boden

    Jetzt restliche Zutaten und den Speck wieder zu den Zwiebeln geben. Hier seht ihr die Variante mit und ohne Speck:

    Zwiebelkuchen Speckbelag

    Zwiebelkuchen vegetarischer Belag

    Die Masse auf den Teig geben und ca. 20-30 Minuten backen.

    Zwiebelkuchen

    Sowohl die Suppen, als auch der Zwiebelkuchen lassen sich prima vorbereiten. Den Kürbis hab ich sogar am Abend vorher schon klein geschnitten. Den Zwiebelkuchen einfach 10 Minuten kürzer backen und später noch mal 10-15 Minuten erwärmen. Zu den Suppen Brot reichen.

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    Herbstmenü: Vorspeise

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    Heute gibts die ersten Rezepte des Herbstmenüs: die Vorspeisen.

    Speckpflaumen

    Speckpflaumen

    Zutaten

    • Eine Tüte Trockenpflaumen
    • Frühstücksspeck

    Jo, da muss man nicht viel zu sagen. Eine der einfachsten aber auch leckersten Vorspeisen. Wie es geht? Frühstücksspeckstreifen halbieren, um die Pflaumen wickeln und einen Spieß durch. Man kann noch ein Salbeiblatt mit einwickeln, muss man aber nicht. Das Ganze ca. 10 Minuten bei 200 Grad in den Ofen und heiß servieren.

    Speckpflaumen

    Gefüllte Champignons

    Zutaten

    • 200g Kartoffeln
    • 25g Butter
    • 1 Becher Crème legère
    • 12 große Champignons
    • Schnittlauchröllchen
    • geriebener Köse
    • etwas Gemüsebrühe

    Zuerst die Pilze putzen, dann Stiele entfernen und Stiele klein hacken.

    Pilze aushölen

    Kartoffeln schälen und stampfen, zerlassene Butter dazu geben. Crème legère, Schnittlauchröllchen und gehackte Pilzstiele unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Kartoffelfüllung Pilze

    Die Mischung in die Pilze füllen und in eine Auflaufform setzen. Etwas Gemüsebrühe darüber gießen und Käse über die Pilze streuen. Bei 180° die ersten 15 Minuten zugedeckt, dann weitere 5-10 Minuten garen.

    Gefüllte Pilze

    Rezeptidee: Chefkoch

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    Herbstmenü

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    Kürbis, Pflaumen, Zwiebeln, Äpfel, Birnen, Nüsse – herrje, was gibt es nicht alles Schönes im Herbst, was das kalte, schmuddelige Wetter wett macht! Da traf es sich gut, dass ich noch eine Einladung für meine früheren Teamkollegen ausstehen hatte. Daraus ist ein schönes Herbstmenü geworden, das ich euch die nächsten Tage vorstellen werde. Das hier sind die Hauptdarsteller:

    Kürbis für Herbstmenü

    Und so sah es kurz vor dem Essen aus:

    Herbstmenü Tischdeko

    Und das war das ganze Menü:

    Vorspeise

    Hauptgang

    Dessert

    Die Rezepte dazu gibt es in Kürze…

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    Bosnischer Abend mit selbstgemachtem Baklava

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    Hat sich jemand fürs neue Jahr vorgenommen abzunehmen? Wir definitiv nicht. Beim bosnischen Abend mit Marsi gab es neben dem gemischten Vorspeisenteller und Fleischröllchen noch selbst gemachtes Baklava.

    Die Zubereitung der Vorspeise war mein Job. Auf die Frage nach einem typisch bosnischen Vorspeisenrezept kam folgende Antwort:

    “Zum Real gehen und alles beim Türken besorgen bzw. innen oder im Lidl abgepackt. Wieso kompliziert, wenns auch einfach geht. Wenn du es selbst machen würdest, müssten wir erst noch warten bis die eingelegte Gurken sauer werden.. ”
    😀

    Jo denn, so ist der Vorspeisenteller das Ding im Vordergrund geworden:

    Bosnischer Abend Vorspeise und Zubereitung

    Dahinter seht ihr Marsi bei der Zubereitung der Teigröllsche – den Namen hab ich vergessen. Teigröllsche mit Hackfleischfüllung halt und viel Zwiebel:

    Jede Menge Zwiebeln und Knoblauch

    Die Röllsche kommen ca. eine halbe Stunde in den Backofen:

    Rollen der Röllchen

    Und werden dann mit einer Knoblauch-Joghurt-Soße übergossen:

    Teigröllchen mit Knoblauchsoße

    Jo, und dann rein damit – 2 Wochen Vampirschutz sind garantiert.
    😉

    Und jetzt zum Traum des Abends. Marsis selbstgemachtes Baklava. Sorry für das bescheidene Foto mit Folie, glaub mein Hirn habt bei dem Anblick einfach schon ausgesetzt:

    Selbstgemachtes Baklava

    Und hier kommt das Rezept (für ein Backblech voller Baklava, womit man ca. 3000 Menschen satt bekommt):

    Zutaten

    Füllung:

    • 1 kg Wallnüsse (Halb gemahlen, halb klein gehackt)
    • 250g Butter
    • 2 Pck. Vanillezucker
    • 3 EL Zucker
    • 6 EL Griesbrei
    • 1 kg dünne Baklava Teigplatten

    Sauce:

    • 1 kg Zucker
    • 1 l Wasser

    Zubereitung

    • 2 Stunden bevor der Kuchen fertig ist das Zuckerwasser zum Kochen bringen und so lange kochen bis das ganze eine dickere Konsistenz bekommt. (Hat bei mir nur mäßig geklappt, aber es darf auch nicht zu viel verdampfen, weil man viel von dem Gebräu braucht, damit der Kuchen später saftig wird). Gut abkühlen lassen!
    • Butter schmelzen, tiefe, sehr große Auflaufform nehmen und folgendermaßen aufschichten:
      1. Teigplatte
      2. Teigplatte mit Butter eingepinselt
      3. Teigplatte mit Butter eingepinselt und ca 4 EL Walnüsse drüber

      Schritt 2 und 3 abwechselnd wiederholen bis alles alle ist. Ganz oben 3 Teigplatten mit Butter eingepinselt ohne Walnüsse.

    • Das Ganze vorsichtig in Rauten schneiden und mit der restlichen Butter übergießen. Außerdem kann man die obere Schicht noch mit Mineralwasser ein wenig nass machen, damit die oberen Teigplatten glatt bleiben und sich nicht wellen, wenn sie im Ofen trocknen.
    • 1,5 Stunden auf 150° trocknen lassen
    • Aus dem Ofen holen und sofort mit dem kalten Zuckerwasser übergießen. Darauf achten, dass es in jede “Ritze” rein kommt. Dieser Schritt ist wichtig! Entweder heiße Baklava und kaltes Zuckerwasser oder umgekehrt. Auf keinen Fall sollten sie die gleiche Temperatur haben (Frag mich jetzt aber nicht nach dem wissenschaftlichen Ansatz hierfür).

    Vielen, vielen Dank liebe Marsi für das leckere Essen und wenn ich in 5 Jahren mal wieder Hunger hab, koch ich das Rezept garantiert auch selbst nach!
    😉

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    Quittenlikör

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    Und mal wieder ein gelungenes Ergebnis eines Experiments: der Quittenlikör ist fertig. Richtig lecker und eine sensationelle Farbe:

    Quittenlikör

    Zubereitung ist sehr einfach:

    • Quitten waschen und abreiben, in kleine Würfel schneiden
    • Glas oder Flasche zur Hälfte mit Quittenstücken füllen (im Originalrezept waren es 200g)
    • Schicht Kandiszucker drauf (ca. 170g)
    • Mit Korn auffüllen (ca. 0,5l)
    • 4-6 Wochen im Dunklen stehen lassen, zwischendurch rühren oder schütteln. Wenns trüb ist, einfach durch ein Tuch filtern.

    Und jetzt: proscht! *hicks*
    😉

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    Wenn einem Essen zuläuft…

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    sollte man nicht zögern zuzugreifen. Diese Steinpilze hat unser Nachbar heute vorbeigebracht, frisch gesammelt im Wald:

    Frische Steinpilze

    Und hier noch ein Bild, damit man besser sieht, wie groß die Dinger sind:
    Steinpilz groß

    Der Plan fürs Essen: Bandnudeln mit Steinpilzsoße. Einfach Zwiebeln würfeln, Pilze darin anbraten, Becher Sahne und bisschen Brühepulver dazu. Und weils weg musste, habe ich noch angebratene Putenstreifen reingemacht:

    Steinpilzsoße

    Dazu noch Bandnudeln kochen, dann sieht das Ganze so aus:

    Bandnudeln mit Steinpilzsoße

    Dazu gab es noch einen Feldsalat mit Grapefruitschnitzen, mit einem Dressing aus Öl, Essig und Ahornsirup. Mjammmm…
    🙂

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    Quittenmarmelade

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    Hab eine ganze Ladung riesige toll duftende Quitten bekommen. Allerdings musste ich erst mal recherchieren, was man damit anfängt…

    Quitte

    Als erstes gab es Quitten-Hokkaido-Marmelade:

    Quitten Hokkaido Marmelade

    Danach bin ich auf dieses Rezept gestoßen: portugiesische Quittenmarmelade. Die Marmelade wird ohne Gelierzucker gekocht. Hat mich gleich mal zum Durchblättern meines alten Kochbuchs gebracht, um zu schauen, wie man das früher gemacht hat, als es noch keinen Gelierzucker gab: lange Kochen, “einkochen” ist die Lösung. Die Quittenmarmelade hab ich eine Stunde kochen lassen, dann hatte sie eine klasse Konsistenz. Bin gespannt, wie es mit der Aufbewahrung funktioniert. Im Rezept wird sie im Kühlschrank aufbewahrt. Hab probehalber ein Glas abgefüllt. Der Rest wird sicher nicht das Verfallsdatum erreichen. Schmeckt nämlich total lecker. Viel besser als Quittengelee – das ist immer so glibberig…
    😉

    Portugiesische Quittenmarmelade

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    Schwäbische Maultaschen – Schritt für Schritt Anleitung

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    (Zutaten für 80 Maultaschen – wie viele Portionen das bei euch ergibt, hängt von euren Essern ab…)

    Dieser Post stand schon lange auf meinem Plan, um das original schwäbische Kulturgut in seiner Urform unters Volk zu bringen: selbstgemachte Maultaschen. Gleich vorweg: die schwäbische Maultasche gibt es in unzähligen Variationen. Vor allem die Bestandteile der Füllung variieren stark. Was ihr hier seht, sind Maultaschen “à la meine Mama”, mit einer einfachen Hackfleischfüllung (kein Brät oder ähnlich knorpeliger Ekelkram, kein Spinat).

    Maultaschen in Brühe

    Die Zubereitung ist zeitaufwändig, das kann man nicht leugnen. Für ungefähr 80 Maultaschen habe ich 2 Stunden gebraucht. Die Menge reicht bei uns dann für 2 Tage. Wenn man noch Kartoffelsalat dazu macht, ist man noch mal eine Stunde länger beschäftigt. Aber: es lohnt sich!
    😉

    Und so funktionierts: Wir starten mit dem Nudelteig. Dafür braucht ihr:

    • 500g Mehl
    • 5 Eier
    • Salz
    • Wasser

    Zutaten Nudelteig für Maultaschen

    Ich fange immer so an, dass ich Mehl, Eier und ca. 2 TL Salz grob verknete und erst dann nach und nach das Wasser zugebe, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Zwischendurch den Teig mal probieren, ob ihr noch mehr Salz mögt. Der Teig ist fertig, wenn ihr eine feste, gleichmäßige Masse habt. Wenn ihr den Teig später von Hand ausrollt, sollte er etwas weicher sein, wenn ihr die Nudelmaschine nehmt etwas fester.

    Fertig gekneteter Nudelteig

    Den Teig verpackt ihr jetzt luftdicht in eine zugedeckte Schüssel oder in Folie und stellt ihn beiseite. Jetzt machen wir die Füllung. Die Zutaten dafür sind:

    • 600g Hackfleisch (gemischt oder eine Sorte pur)
    • 1 altes Brötchen
    • 2 Eier
    • 1 Zwiebel
    • etwas Mehl
    • ca. 300ml Milch zum Einweichen des Brötchens
    • 1/2 Bund Petersilie
    • Salz, Pfeffer, Muskat

    Maultaschenzwiebel

    Als erstes macht ihr die Milch in einer Schüssel warm, in die das Brötchen reinpasst. Dann legt ihr das Brötchen zum Einweichen rein:

    Brötchen einweichen

    Dann würfelt ihr die Zwiebel und schneidet die Petersilie klein. Wenn das Brötchen schön weich ist, nehmt ihr es aus der Milch, drückt es aus und gebt es mit allen übrigen Zutaten der Füllung in eine Schüssel und vermengt sie.

    Maultaschenfüllung

    Jetzt nehmen wir den Nudelteig wieder her. Knetet ihn noch mal ordentlich durch. Was ich jetzt mache, entspricht nicht mehr der originalen Herstellungsweise meiner Mutter!!! Sie wellt den Teig von Hand aus, was aber bei einer festeren Konsistenz eine schweißtreibende Angelegenheit ist. Ich bin dazu übergegangen, den Teig durch die Nudelmaschine zu drehen.

    Nudelmaschine

    Dafür nehme ich eine Handvoll des Teigs:

    Nudelteigportion

    Mehl ihn noch mal ordentlich ein, dreh ihn erst auf kleinster Stufe durch die Maschine, dann auf Stufe 3 und danach auf Stufe 5. Damit der Teig nicht kleben bleibt, mehlt ihn zwischen den einzelnen Schritten immer wieder ein. Was dabei rauskommt, ist eine längliche Teigplatte:

    ausgewellter Nudelteig

    Danach steche ich mit einem Glas Kreise aus dem Teig aus, Durchmesser ca. 6 cm.

    Nudelteig ausstechen

    Das ist Mutter traditionelle Art, den Teig auszustechen. Weniger Verschnitt hat man natürlich, wenn man die Dinger einfach rechteckig macht – aber dann wären es nicht mehr Mutterns Original.
    😉

    Nudelteig ausstechen

    Als nächstes setzt ihr auf jeden Teigkreis etwa einen Teelöffel der Füllung:

    Maultaschen füllen

    Dann faltet ihr die Maultasche zur Hälfte. Achtet darauf, dass der Rand ca. 0,5cm ohne Füllung bleibt:

    Maultasche füllen

    Danach drückt ihr den Rand zusammen:

    Maultaschen füllen

    Und damit ist die erste Maultasche schon fertig:

    Fertige Maultasche

    Jetzt fängt der Part mit der Ausdauer an. Das Ganze wiederholt ihr jetzt noch ungefähr 80 mal.
    😉

    Fertige Maultaschen

    Wenn ihr alle fertig habt, schmeißt ihr sie in kochende Brühe (Fleisch oder Gemüse) und köchelt sie ungefähr 7-10 Minuten (die angegebene Menge muss man auf 3 mal kochen aufteilen, außer ihr habt einen echt großen Topf).

    Maultaschen kochen

    Als Garprobe holt ihr einfach eine raus und schneidet sie auf und schaut, ob das Fleisch durch ist. Wenn die Maultaschen fertig sind, holt ihr sie mit einer Siebkelle aus dem Wasser und lasst sie noch etwas auf einem Küchenhandtuch trocknen. Zwischendurch einmal umdrehen. Das hat den Vorteil, dass die Maultaschen beim Aufbewahren nicht zusammen kleben.

    Maultaschen trocknen

    Die Maultaschen, falls sie nicht direkt aus der Brühe kommen, vor dem Servieren noch mal in der Brühe aufwärmen. Um dem ganzen einen würdigen Rahmen zu geben, hol ich für die Maultaschen immer Ommas gute alte Suppenschüssel aus dem Schrank:

    Suppenschüssel

    Reste gibt es bei Maultaschen nie. Spätestens eine Stunde nach dem Mittagessen lassen sich regelmäßige Wanderbewegungen der Hausbewohner in Richtung Küche feststellen, gefolgt von einem Klappern der Maultaschenschüssel. Wenn ihr Glück habt, sind am nächsten Tag noch genügend übrig, um sie in Scheiben zu schneiden und anzubraten. Dazu gehört auf jeden Fall ein Salat. Dann schmeckts richtig lecker.

    Nachsatz: Mist, hab gerade mal auf Wikipedia nachgelesen: “Die Schwäbischen Maultaschen sind seit 2009 von der EU in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt und fallen in die Klasse geschützte geografische Angabe.” Damit darf ich sie gar nicht mehr “schwäbische” Maultaschen nennen. Stattdessen vielleicht “badische Exil-Maultaschen”???

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    Spinatspätzle

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    Was ‘ne Farbkombination! Einfach Spinat pürieren und dann einen Spätzleteig draus machen. Fragt nicht nach einem Rezept, das geht beim Schwaben nach Gefühl, irgendwas mit ein paar handvoll Spinat, 4 Eiern, Salz und Mehl… ;-):

    Und so siehts fertig aus. Man sollte dem ganzen ein sehr dezentes Sößchen spendieren, weil die Spätzle allein schon klasse sind.

    Und hier schon mal eine Preview auf eines der ersten Weihnachtsgeschenke. Volle Ansicht gibts nach Weihnachten 😉

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